Dienstag, 9. Juni 2015

Woher kommt der Name Markstraße?


Wir wollen, dass die Leser unserer Seite schlau wie der Fuchs werden, darum beantworten wir gerne die Frage:

Die Mark war seit der Zeit Karls des Großen die Bezeichnung für einen Bezirk an der Grenze des eigentlichen Reiches. Es ist das deutsche Wort für Grenze (Markscheide, Markstein, Grenzstein), dann Grenzbezirk im mittelalterlichen Deutschland, namentlich die Grenzgebiete, die den Slawen, den Ungarn u. a. entrissen worden waren und unter der Herrschaft eines Markgrafen standen. Die Mark Brandenburg entstand als Ableger der Nordmark. Ihr Markgraf, Albrecht der Bär aus dem Grafengeschlecht der Askanier, gelangte durch Testament des letzten Hevellerfürsten 1150 in den Besitz von Burg und Siedlung Brandenburg. Nach deren militärischer Einnahme am 11.6.1157 nannte er sich Mitte des 12. Jahrhunderts Markgraf von Brandenburg. 1320 erlosch das askanische Herrscherhaus, und das Haus Wittelsbach gelangte 1324 in den Besitz der Mark Brandenburg. 1356 wurde Brandenburg Kurfürstentum. Die Wittelsbacher veräußerten die Mark 1373 an Kaiser Karl IV., dessen Nachfolger aus der Dynastie der Luxemburger erneut Unruhe über den Landstrich brachten. Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg aus dem Geschlecht der Hohenzollern wurde 1411 von Kaiser Sigismund zum „Verweser der Mark“ bestellt. Er schuf die Grundlage zur weiteren territorialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Mark Brandenburg, die zur Keimzelle des preußischen Staates wurde. Als Verwaltungseinheit wurde die Mark ab 1815 in der Provinz Brandenburg fortgeführt.

Im Stadtplan von 1874 verlief in der gesamten Trasse die Reinickendorfer Straße. Bereits auf der Karte von 1877 war die Markstraße namentlich eingezeichnet. Sie wurde zwischen 1875 und 1876 benannt. Am 8. März 1957 wurde eine in Nord-Süd-Richtung verlaufende Straße parallel zur bereits existierenden Markstraße ebenfalls in Markstraße benannt.
(aus: Kaupert`s)

Berliner Standort nach AZAV zertifiziert

Ab sofort ist der Berliner Standort in der
Markstr. 45
13409 Berlin
nach AZAV zertifiziert. Somit können die beruflichen Weiter- und Qualifizierungskurse durch Arbeitsagenturen und Jobcenter gefördert werden.

Hier eine Information zur Umgebung unseres neuen Standortes in Berlin:


Der Schäfersee ist ein rund 4,5 ha großer, rund 7 Meter tiefer, nahezu kreisrunder See in Berlin-Reinickendorf.
Bootsverleih am Ostufer
Der See ist nach einer früheren, im 18. Jh. am Seeufer angesiedelten Schäferei benannt.
Mittlerweile ist der See von dichter Bebauung umgeben, bietet aber mit einem Bootsverleih, einem Café und einem Minigolfplatz Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten für die Reinickendorfer Bevölkerung. Im Westen schließt sich ein Stadion und eine Kleingartenanlage an; der Rundweg um den See ist dort mit Exemplaren des Baum des Jahres gesäumt. Im Norden befinden sich eine Stadtbibliothek, ein Freizeit- und ein Seniorenheim, sowie eine Kindertagesstätte. Unmittelbar östlich des Sees befindet sich der U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz der U 8. Und die Markstraße 45, 13409 Berlin, wo sich unser Schulungszentrum befindet.